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Andrea Augustin


Psychologische Beratung gratis - online einen Psychologen fragen. Psychologin informiert zu psychischen Problemen, Ängsten und Belastungen. Mehr über mich.


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Freitag, 14. April 2017

Kostenlose psychologische Online-Beratung und Hilfe bei Problemen

Im Rahmen dieses Online-Angebots berate ich Sie kostenlos per Mail. D.h. die psychologische Beratung ist für Sie gratis.

Mögliche Themen sind alle Fragen und Probleme, schwierige Situationen und Lebenskrisen.

Um welche Themen geht es in der psychologischen Beratung? Potentielle Themen sind alle Fragen und Probleme, schwierige Situationen und Lebenskrisen.

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Auch Partnerschaftskonflikte, Liebeskummer, Schwierigkeiten innerhalb der Familie - etwa Streitigkeiten mit Verwandten oder Konflikte mit Kindern - und anderen Anliegen aus dem Bereich Psychologie bzw. psychologische Beratung können in der Online-Beratung angesprochen werden.

Sie müssen nichts bezahlen, Ihnen entstehen keine Gebühren.  Sie können Ihre Anfrage hier per Mail stellen und ich bemühe mich um eine Antwort innerhalb weniger Tage.

Als erfahrener Psychologe berate ich Sie kostenlos zu allen Fragen. Sie müssen mir Ihren Namen nicht nennen und bleiben daher anonym. Da die psychologische Beratung per Mail erfolgt, erfahre ich dann lediglich Ihre Mailadresse.

Ich werde es nicht immer schaffen, innerhalb weniger Stunden oder innerhalb eines Tages zu antworten. Daher bitte ich um Geduld, auch wenn ich weiß, dass es bei drängenden Problemen manchmal schwierig ist auf eine Antwort warten zu müssen. Bitte schreiben Sie Ihr Anliegen für die psychologische Beratung komplett in eine Mail und senden Sie nicht mehrere Anfragen hintereinander.

Zudem biete ich Ihnen als Diplom-Psychologe allgemeine Informationen zu psychischen Störungen, Problemen und den Möglichkeiten der Psychologie. Ich berate Sie zu Hilfsangeboten in Problemsituationen und möglichen weiteren Ansprechpartnern beim Vorliegen von Störungen und Verhaltensauffälligkeiten.

Hierbei handelt es sich um ein kostenfreies Beratungsangebot. Die psychologische Beratung erfolgt also kostenlos. Die Seite finanziert sich über Werbeanzeigen. Daher kann es sein, dass einzelne Inhalte durch die Benutzung eines Ad-Blockers nicht mehr korrekt dargestellt werden.

Bedenken Sie bitte, dass es mir nicht möglich ist, im Rahmen der kostenfreien psychologischen Online-Beratung eine vollständige Psychotherapie anzubieten. Die Beratung kann eine Therapie nicht ersetzen. Falls Sie auf der Suche nach einem Therapieplatz sind, wenden Sie sich bitte an einen niedergelassenen Psychotherapeuten, Psychiater oder Kliniken mit psychotherapeutischen Angeboten. Ich kann Sie gern bei der Suche nach einem Therapieplatz unterstützen.

Die Seite ist in stetigem Wachstum begriffen und wird von mir regelmäßig erweitert. Dennoch ist es "nur" ein Blog, der begrenzte Möglichkeiten bietet und daher nicht mit einem einzigartigen Design glänzen kann. Genauso hoffe ich, dass mit der Zunahme meiner Programmierkenntnisse irgendwann das komplette Design so aussieht, wie es sein sollte.

Wenn Sie ein bestimmtes Thema "vermissen", können Sie dies gern anmerken. 
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    Über Andrea Augustin

Mein Name ist Andrea Augustin. Ich bin Psychologin mit den Tätigkeitsschwerpunkten Klinische Psychologie und Arbeits-/ Organisationspsychologie. In meinem Blog finden Sie Informationen zu psychischen Problemen, eine kostenlose psychologische Beratung und alles über mich. Der noch kleine Blog soll eine Hilfe für Personen sein, die den Rat eines Psychologen kostenlos einholen möchten. Zugleich probiere ich hier meine noch im Wachstum begriffenen Fähigkeiten im Webdesign aus.

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Montag, 3. April 2017

Wenn Kinder nicht schlafen gehen wollen - Probleme mit dem Zubettgehen

Sie bringen Ihr Kind ins Bett, lesen diesem vielleicht noch etwas vor und erzählen eine kurze Geschichte. Es scheint zu schlummern. Aber dann wird es plötzlich wieder wach, sobald Sie das Zimmer verlassen wollen? Vielleicht weigert sich Ihr Kind auch ins Bett zu gehen oder steht mehrfach nachts auf, sodass der Abend immer wieder zu Auseinandersetzungen und Stress führt. Was können Sie tun, damit Ihr Kind besser schläft? Wie helfen Sie Ihrem Kleinen, zur Ruhe zu finden und wie schläft es besser durch?

Warum es für Kinder so schwer ist schlafen zu gehen

Das Schlafengehen ist für kleine Kinder eine schwierige Zeit. Es ist in einem eigenen Zimmer und in einem eigenen Bettchen alleine - das macht Angst. Auch wenn das Zimmer für Ihr Kind ganz liebevoll und süß eingerichtet ist, kann es im Dunklen für die Augen eines Kindes einer bedrohlichen Höhle voller Monster gleichen. Eine andere Ursache dafür, dass Kinder nicht schlafen gehen wollen, ist der Kontrast zum spannenden Alltag. Tagsüber lernt das Kind immer wieder Neues und erlebt viel. Dann muss es ins Bett und dort scheint es recht langweilig zu sein, während die Eltern weiter wach bleiben und interessante Dinge tun dürfen. Dies führt dazu, dass Kinder eine Abneigung gegen den Moment des Schlafengehens entwickeln - denn dann müssen sich sich von all den spannenden Erlebnissen des Tages verabschieden. Einige Kinder nutzen das wiederholte Aufstehen und das Hinauszögern des Schlafens auch als Kontrollinstrument. Sie erleben sich dadurch unabhängiger, wenn sie etwas entscheiden dürfen - etwa wenn sie nicht dann schlafen, wann die Eltern es wollen, sondern sich gegen dieses „Diktat“ wehren.


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Mehr Zeit mit den Eltern verbringen

Manche Kinder möchten deswegen nicht schlafen gehen, weil sie bei ihren Eltern bleiben möchten. Das kann gerade dann der Fall sein, wenn Sie tagsüber viel arbeiten. Ihr Kind vermisst dann die Nähe zu Ihnen und möchte abends, wenn Sie endlich Zeit haben, nicht so früh von Ihnen getrennt werden. Schließlich ist dann der Abend der einzige Moment, an dem Sie endlich da sind. Dies trifft gerade auf Kindergartenkinder zu, die vielleicht einiges erzählen möchten und bei beruflich stark eingebundenen Eltern nicht genug Gelegenheit dazu erhalten. Bieten Sie Ihrem Kind daher zusätzliche Zeit an, in der es Ihnen von seinem Tag im Kindergarten berichten kann oder einfach nur bei Ihnen ist. Verschieben Sie Erledigungen, die Sie typischerweise nachmittags verrichten, sodass Sie schon eher am Tag Zeit für Ihr Kind haben. Dann wird der Abend nicht mehr so wichtig sein.

Eine Routine beim Schlafengehen etablieren

Regelmäßige Abläufe schaffen Vertrauen und geben einem Kind Sicherheit. Verwenden Sie daher jeden Abend die gleiche Routine beim Schlafengehen, etwa dass zunächst gebadet wird, Sie das Kind dann in sein Schlafoutfit stecken, ihm die Zähne putzen und noch etwas vorlesen. Achten Sie darauf, dass das Kind nicht trödelt und kündigen Sie den Beginn des Rituals genau an, z.B. „Jetzt gehen wir baden.“. Ist es dieser Routine gefolgt, dann loben Sie Ihr Kind und geben Sie ihm dafür eine Kleinigkeit, etwa einen Aufkleber, den es dann an der Tür oder am Bett aufkleben kann. Die Routine kann auch um kleine Wahlmöglichkeiten ergänzt werden. Fragen Sie etwa Ihr Kind, ob Sie aus Buch A oder Buch B vorlesen sollen. Dies gibt dem Kleinen das Gefühl, dass es etwas selbst kontrollieren durfte. Dann ist es nicht mehr so wichtig, das Schlafengehen selbst zu kontrollieren.

Angst vor Monstern, Schatten und Albträumen

Wenn Kinder schlecht träumen, können Sie Angst vor dem Schlafengehen entwickeln, weil Sie fürchten, dass sie wieder etwas Negatives im Traum erleben. Lassen Sie das Kind seinen Albtraum erzählen. Meist sind neue Eindrücke die Ursache, die das Kind noch nicht einordnen kann. Manchmal liegt es aber auch am zu spannenden Fernsehprogramm. Wenn Sie etwa Parallelen zwischen dem zuletzt angeschauten Film und dem Albtraum Ihres Kindes feststellen, dann sollten Sie in Zukunft den Fernsehkonsum des Kleinen einschränken oder nur Kindgerechtes anschauen. Kinder wollen oft noch gemeinsam mit den Eltern fernsehen, weil sie bei den Eltern bleiben möchten und nicht, weil sie unbedingt den Film sehen wollen. Statt fernzusehen können Sie mit Ihrem Kind spielen oder gemeinsam etwas lesen und den Film, den Sie schauen wollten, aufnehmen und später ansehen. Träumt ein Kind von Monstern oder hat es Angst vor Schatten, dann können Sie gemeinsam ein Plüschtier damit „beauftragen“, das Kind nachts zu beschützen – in der Fantasiewelt eines Kindes ist das hilfreicher als lange Erklärungen und Belehrungen.

Das Wachbleiben des Kindes annehmen

Was für viel Eltern zunächst komisch klingt, ist das Akzeptieren der Schlafbesonderheiten des Kindes. Wenn es trotz aller Tipps dennoch nicht mit dem Schlafengehen klappt, dann können Sie versuchen, dies so hinzunehmen und sich darauf einzustellen – auch wenn dies vielen gängigen Empfehlungen erst einmal widerspricht. Ihr Kind wird sich vielleicht nicht nach dem richten, was Sie wollen, da kleine Kinder und insbesondere Babys noch gar nicht verstehen, was die Eltern von ihnen erwarten. Es kann sich nicht in Ihre Bedürfnisse hineinversetzen. Wenn es anders nicht ohne regelmäßiges Theater klappt, dann versuchen Sie, Ihr Kind wach bleiben zu lassen, falls es noch nicht ins Bett gehen will. Lassen Sie Ihr Kind neben sich krabbeln und spielen, während Sie abends vielleicht noch etwa auf dem Notebook schreiben oder lesen. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es so lange wach bleiben kann, wie es möchte, aber Sie nun auch etwas für sich machen. Warum sollte das Kind nicht im Bad umherkrabbeln, während Sie abends die Zähne putzen oder Ihre Kleidung für den nächsten Tag vorbereiten? Irgendwann wird Ihr Kind dennoch müde und einschlafen. Dann können Sie es auch mit in Ihr Bett nehmen und neben sich schlafen lassen. Entgegen vieler Meinungen ist dies sowohl für Sie als auch Ihr Kind erholsam.

Nicht mit Zwang arbeiten

Schimpfen Sie mit Ihrem Kind nicht. Auch Ihnen würde es schwer fallen, in Ruhe einzuschlafen, wenn Sie kurz vorher kritisiert worden wären. Mit dem Kind wegen des Schlafengehens zu schimpfen führt nur dazu, dass es die Schlafenszeit als Strafe ansieht und sich über das Schimpfen Gedanken macht. Gerade wenn Ihr Kind noch gar nicht müde ist, dann wird es nach der Kritik der Eltern noch länger wach liegen und sich ärgern. Wenn das Kind absolut nicht müde wirkt und noch hellwach ist, dann sollten Sie es nicht zwangsweise ins Bett schicken. Wenn das Kind trotz fehlender Müdigkeit dennoch eingeschlafen ist, dann kann es passieren, dass es nachts wach wird und wieder aus dem Bett herauskommt. Vielleicht ist die bisherige Bettgehzeit zu früh angesetzt? Probieren Sie dies aus und lassen Sie das Kind noch etwas wach bleiben, bis es wirklich müde geworden ist. Alternativ können Sie Ihr Kind früh zeitiger wecken, damit es abends eher müde wird. Ebenso kann körperliche Bewegung helfen, damit das Kind müde wird, etwa ein Abendspaziergang mit den Eltern.

Neben den Eltern schlafen

Wenn Sie Angst hätten und sich unwohl fühlen würden, dann wäre das Einschlafen sicherlich auch für Sie unangenehm und schwer. Wenn kleine Kinder ihre Eltern in der Nähe wissen, dann spüren sie diese Sicherheit. Sie wissen, dass ihnen bei Mama oder Papa nichts passieren kann und dass sie hier sicher sind. Kleine Kinder können viele Dinge um sich herum als Gefahr ansehen und sich etwa von Schatten, den Geräuschen der Heizung oder im Dunklen bedrohlich wirkenden Gegenständen verängstigt fühlen. Sie wissen noch nicht, dass diese Dinge ungefährlich sind und suchen daher instinktiv Schutz bei den Eltern. Sie brauchen also die Gewissheit, dass die Eltern für sie da sind und das nicht zwei Türen weiter, sondern hier und jetzt. Daher haben Kinder häufig den Impuls, bei den Eltern im Bett schlafen zu wollen. Es entspricht also der natürlichen Veranlagung eines Kindes, bei den Eltern zu schlafen und nicht in einem eigenen Bett und in einem anderen Zimmer. Wenn das Kind bei Ihnen schläft, dann müssen Sie nachts nicht aufstehen, um das Kind zu versorgen. Kinder schlafen bei den Eltern häufig besser, gleichen ihren Schlafrhythmus den Eltern an und das Familienleben wird entspannter, weil die Eltern weniger Schlafmangel erleben. Auf Zweisamkeit mit dem Partner müssen Eltern dennoch nicht verzichten, denn diese kann ja auch an anderen Orten außerhalb des Bettes stattfinden.

Für den sicheren Schlaf Ihres Kindes im Elternbett sind folgende Kriterien wichtig

  • Das Kind schläft in einem Schlafsack, ohne Kissen und ohne Decke.
  • Neugeborene können im eigenen Bettchen neben dem Elternbett schlafen
  • Das Kind kann somit nicht unter ein Kissen oder eine Decke geraten.
  • Die Matratze ist nicht zu weich, sodass das Kind nicht zu weit einsinken kann.
  • Die Eltern rauchen nicht und trinken keinen Alkohol – denn dies erhöht das Risiko des plötzlichen Kindstodes.
  • Die Matratze sollte keine Ritze haben und auch zwischen Bett und Wand sollte das Kind nicht rutschen können.
  • Lassen Sie Kleinkinder und Babys nicht nebeneinander schlafen, sie behindern sich gegenseitig.
  • Setzen Sie dem Kind nachts keine Mütze auf – diese kann verrutschen.
  • Bei älteren Kindern nutzen Sie nur leichte Daunendecken und kleiden auch das Kind nur in einen leichten Schlafanzug.
  • Ob es im Bett für das Kleine zu warm oder kalt ist, können Sie an Ihren eigenen Empfindungen festmachen. Wenn Sie sich wohlfühlen, dann stimmt die Schlafumgebung auch für Ihr Kind.
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Atemrhythmen gleichen sich an

Wenn die Eltern Unregelmäßigkeiten, etwa beim Atmen, feststellen, dann werden Sie dies im Elternbett viel eher merken als wenn das Kind in einer Wiege schläft. Der körperliche Kontakt beim Schlafen sorgt dafür, dass sich die Schlaf- und Atemrhythmen angleichen – Sie werden es merken, wenn Ihr Kind anders atmet oder unruhig wird. Zudem kann die Mutter das Kind nachts leichter stillen und muss dafür nicht aufstehen. Sie schläft danach viel schneller ein, da sie sich weniger bewegen muss. Sie können alternativ aber auch ein Kinderbett direkt neben das Elternbett stellen und somit den Schlafplatz einfach erweitern. Diese Variante hat den Vorteil, dass Sie die Bewegungen des Kleinen und vor allem das Zucken der Beine beim Schlafen nicht stören.

Ist es gefährlich, wenn das Kind bei den Eltern im Bett schläft?

Viele haben Bedenken dabei, das Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen. So wird an mancher Stelle davon abgeraten, mit dem Hinweis, dass Eltern dann schlechter schlafen würden, nicht zur Ruhe kommen, das Kind im Schlaf ersticken könnte oder sich Eltern unbewusst nachts auf das Kind legen und dieses erdrücken oder unter der Decke ersticken würde. Wenn Sie aber ein Bett verwenden, dass breit genug ist und das Baby darin in einem eigenen Schlafsack liegt, dann besteht kaum die Gefahr, dass das Baby zugedeckt werden kann. Zudem sollte die Matratze nicht zu weich sein – Wasserbetten sind ungeeignet, denn hier kann das Kind versehentlich zu weit einsinken.

Forschungsergebnisse zum Elternbett - neben den Kindern schlafen



Wie verbreitet ist es, Kinder bei den Eltern schlafen zu lassen?

In einer Studie aus Nordost-England fanden die Forscher heraus, dass 65% der Eltern die Kleinkinder mit in ihrem Bett schlafen ließen. In 95% der Fälle schliefen die Kinder dabei mit beiden Eltern in einem Bett, was den Schluss zulässt, dass das gemeinsame Schlafen mit dem Kind (Co-Sleeping) weit verbreitet ist. Einige Eltern machten sich zunächst Sorgen, ob Sie sich versehentlich auf das Baby legen könnten, fanden dann aber Gefallen am gemeinsamen Schlafen mit dem Baby oder Kleinkind (Hooker, Ball & Kelly, 2001). Eine Studie mit schwedischen Eltern untersuchte 60 Kinder im Alter von sechs Monaten bis acht Jahren. Auch hier zeigte sich, dass das Co-Sleeping mit den Eltern weit verbreitet ist. Das gemeinsame Schlafen in einem Bett mit den Kindern wurde von den untersuchten Eltern sogar als völlig normal angesehen (Welles-Nystrom, 2005).

In einer anderen Studie wurden 83 Mütter mit Vorschulkindern untersucht. Dabei unterschieden die Forscher frühes Co-Sleeping (wenn das Kind schon als Baby bei den Eltern schlief), reaktives Co-Sleeping (Kleinkinder, die ab dem ersten Lebensjahr bei den Eltern schliefen) und Einzelschläfer (Kinder, die alleine geschlafen haben). Frühes Co-Sleeping führte dazu, dass die Kinder selbstständiger waren, sich beispielsweise eher alleine anziehen konnten und sie zeigten ein besseres Sozialverhalten (fanden alleine Freunde). Das reaktive Co-Sleeping war eher mit nächtlichem Aufwachen verbunden. Es kann angenommen werden, dass diese Eltern zunächst versuchten, das Kind alleine schlafen zu lassen, dies nicht gelang und sie es dann mit in das Elternbett genommen haben. Hier bestanden die Probleme also schon vorher (Keller & Goldberg, 2004).

Kann das gemeinsame Schlafen dem Kind schaden? Forschungsergebnisse zum plötzlichen Kindstot

Das Risiko des plötzlichen Kindstots ist beim Co-Sleeping erhöht, wenn die Mutter raucht oder während der Schwangerschaft geraucht hat. Dies gilt auch dann, wenn die Eltern Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert haben. Zudem ist das Risiko erhöht, wenn das Elternteil mit dem Kind auf dem Sofa einschläft. Kinder, die bei den Elten im Bett schlafen, haben dann kein erhöhtes Risiko für den plötzliche Kindstot, wenn die Mutter nicht raucht, keinen Alkohol und kein Drogen konsumiert hat und Kindern sowie Eltern im Bett schlafen (und nicht auf dem Sofa). Zudem sollte das Kind beim gemeinsamen Schlafen im Elternbett älter als drei Monate sein. Die Autoren empfehlen, dass jüngere Babys durchaus im Elternschlafzimmer übernachten dürfen, aber am besten in einem eigenen Bettchen direkt neben dem Elternbett (Mitchell, 2010).

Das Risiko für Babys, deren Mütter nicht rauchen, untersuchte eine Forschergruppe rund um Robert Carpenter. Sie analysierten Co-Sleeping (Kind schläft mit Eltern im Bett) und Room-Sharing (Kind schläft mit Eltern im gleichen Raum, aber nicht im gleichen Bett). Dabei analysierten Sie auch Fälle von plötzlichem Kindstot. In 22% der Fälle von plötzlichem Kindstot schliefen die Eltern mit den Kindern in einem Bett. Bei den Kindern, die vom plötzlichen Kindstot verschont blieben, schliefen nur 9,6% mit im Elternbett. Je älter die Kinder waren, desto geringer war das Risiko des plötzlichen Kindstots durch das Schlafen im Elternbett. Wenn ein Elternteil raucht, war dies mit einem höheren Risiko des plötzlichen Kindstots beim gemeinsamen Schlafen im Elternbett verbunden. Dies galt analog für den Fall, dass die Eltern Alkohol getrunken haben (Carpenter et al., 2013).

Blair et al. (1999) analysierten Fälle des plötzlichen Kindstodes in England. Sie fanden heraus: das Risiko für den plötzlichen Kindstod bei Kindern, die mit den Eltern zusammen schlafen, ist dann erhöht, wenn Eltern und Kind auf dem Sofa schlafen. Ebenso zeigten sich Zusammenhänge mir dem Rauchen oder dem Alkoholkonsum der Eltern. Schläft das Kind im eigenen Bett, aber im Schlafzimmer der Eltern, ist das Risiko für den plötzlichen Kindstod geringer. wenn die Eltern nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und die Kinder älter als 14 Wochen waren, hatte das Schlafen im Elternbett keinen Einfluss auf die Häufigkeit des plötzlichen Kindstodes. Zudem besteht ein Risiko, wenn das Baby das Bett mit weiteren Kleinkindern teilt. Hier, so schlussfolgern die Forscher, kann das Baby leicht unter die Bettdecke geraten.

Was meinen Forscher zum gemeinsamen Schlafen im Elternbett?

In einem umfassenden Review von Studien zum Co-Sleeping stellte Gewn Dewar fest, dass die meisten Wissenschaftler sich dafür aussprechen, dass Eltern und Babys in einem Raum schlafen sollten. Sie bestätigt die Aussage, dass das gemeinsame Schlafen mit Eltern die Rauchen gefährlich für Babys ist. Möglicherweise wachen diese Kinder schlechter auf, da der Rauch die Botenstoffe im Gehirn negativ beeinflusst. Zudem schlussfolgert die Forscherin aus vorhergehenden Studien, das das gemeinsame Schlafen auf dem Sofa, auf Wasserbetten und Stühlen gefährlich ist. Im Bett können Kissen, schwere Decken und zu weiche Matratzen zur Gefahr werden. Selbst leichte Decken können über das Babyköpfchen rutschen und das Kind am Atmen hindern. Kinder können hier ebenso in die Rillen zwischen Matratzen fallen oder aus dem Bett rutschen. Dass sich die Eltern versehentlich auf das Baby legen ist sehr selten und in den wenigen Fällen, die in Studien beobachtet wurden, merkten dies die Erwachsenen schnell und die Babys wurden nicht verletzt. Mütter haben aber gemeinsam mit dem Kind im Bett einen etwas leichteren Schlaf. Der Schlaf des Babys und der Mutter gleichen sich an. Weitere Risikofaktoren sind Medikamente, die Eltern besonders müde machen oder generell ein erhöhtes Maß an Müdigkeit, etwa bei Krankheiten. Je mehr Personen im Bett schlafen, desto gefährlicher wird es für Kinder. Am sichersten ist es, wenn sie nur neben der Mutter liegen.

Wann sollte das Kind wieder aus dem Elternbett ausziehen?

Kritiker eines gemeinsamen Bettes für Eltern und Kind geben zu bedenken, dass das Kind sich dann so sehr an das Schlafen bei den Eltern gewöhnt, dass es nicht mehr alleine schlafen möchte. Aber stimmt das? Selbst wenn das Kind jeden Tag bei den Eltern schläft, wird es dies nicht bis zur Volljährlichkeit tun. Wenn das Kleine etwa vier Jahre alt ist, gut durchschlafen kann, ein Geschwisterkind hinzu kommt oder es das Kind selbst wünscht, dann kann es aus dem Elternbett ausziehen. Dabei kann es helfen, wenn Sie Ihrem Kind, dass dann im eigenen Bettchen schläft, sagen, dass Sie nach 10 Minuten nochmal nach ihm sehen, wenn Sie die Tür des Kinderzimmers offen lassen oder ein Schlaflicht an das Bett stellen.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Manchmal haben Schlafprobleme bei Kindern medizinische Ursachen, etwa Atemprobleme oder Schmerzen. Wenn das Kind sehr laut atmet, schnarcht oder hat es Atemaussetzer, dann kann dies die Ursache für die fehlende Nachtruhe sein. Lassen Sie dies ärztlich abklären. Auch Schmerzen beim Zahnen oder Verdauungsprobleme oder gar Koliken hindern Kinder am Schlafen.

Literaturquellen

Blai, P. S., Fleming, P. J., Smith, I. J., Platt, M. W., Young, J., Nadin, P., Berry, P. J. & Golding, J. (1999). Babies sleeping with parents: case-control study of factors influencing the risk of the sudden infant death syndrome. CESDI SUDI research group. BMJ 319, 1457–1461.
Carpenter, R., McGarvey, C. Mitchell, E. A., Tappin, D. M., Vennemann, M. M., Smuk, M. & Carpenter, J. R. (2013). Bed sharing when parents do not smoke: is there a risk of SIDS? An individual level analysis of five major case–control studies, Paediatrics, 3(5), e002299.
Cortesi, F., Giannotti, F., Sebastiani, T., Vagnoni, C. & Marioni, P. (2008). Cosleeping Versus Solitary Sleeping in Children With Bedtime Problems: Child Emotional Problems and Parental Distress. Behavorial Sleep Medicine, 6, 89-105.
Dewar, G. (2013). Bed sharing with infants: Can it be done safely? Bed sharing in cross-cultural perspective. Parenting Science: www.parentingscience.com/bed-sharing.html [30.09.2016]
Hooker, E., Ball, H. L. & Kelly, P. J. (2001). Sleeping like a baby: Attitudes and experiences of bedsharing in Northeast England. Medical Anthropology. Cross-Cultural Studies in Health and Illness, 19(3), 203-222.
Keller, M. A. & Goldberg, W. A. (2004). Co-sleeping: Help or hindrance for young children's independence? Infant and Child Development, 13(5), 369-388.
Mitchell, E. A. (2010). Bed sharing and the risk of sudden infant death: parents need clear information. Current Pediatric Review, 6, 63-66.
Welles-Nystrom, B. (2005). Co-sleeping as a window into Swedish culture: considerations of gender and health care. Scandinavian Journal of Caring Sciences, 19(4), 354-360.

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Montag, 2. Januar 2017

Psychologische Beratung jetzt SSL-verschlüsselt

Ab sofort findet die psychologische Online-Beratung über ein SSL-verschlüsseltes Nachrichtensystem statt. Zur Beratung geht es hier. Die Verschlüsselung hat den Vorteil, dass die Kommunikation dadurch sicherer wird und Sie vertrauliche Informationen nicht per Mail übermitteln müssen. Die Beratung bleibt natürlich kostenfrei und weitgehend anonym, d.h. Sie müssen mir Ihren Namen nicht mitteilen. Benötigt wird lediglich eine Mailadresse zur Registrierung für das Nachrichtensystem.

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Dienstag, 18. Oktober 2016

Sollten Sie wegen Ihrer Kinder zusammenbleiben?

Wenn aus einer Partnerschaft nur noch ein Nebeneinander-Leben geworden ist, Streitigkeiten den Alltag prägen und die Liebe verschwunden ist, stehen manche Paare vor der Frage, ob sie der Kinder wegen zusammenbleiben sollten. Ist es sinnvoll, eine Beziehung aufrechtzuerhalten, um Kinder nicht mit der Trennung zu belasten oder zu warten, bis die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben? Sollten Sie die Trennung so lange aufschieben, bis die Kinder nicht mehr so jung sind?

Die Trennung kann der Anfang eines neuen Glücks sein

Wenn die Eltern glücklich sind, ist dies eine gute Voraussetzung dafür, dass es auch den Kindern gut geht. Eine funktionierende Partnerschaft zwischen Vater und Mutter kann dafür eine gute Basis sein. Sind die Eltern zusammen nicht mehr glücklich und wollen Sie sich trennen, dann sollten Sie diese Entscheidung nicht von den Kindern abhängig machen. Wichtig ist Ihr eigenes Gefühl. Wenn Sie sich in der Partnerschaft nicht mehr wohlfühlen, dies bereits länger so ist und Sie keine Hoffnung für eine Veränderung sehen, dann sollten Sie sich trennen. So haben alle Beteiligten die Chance, irgendwann wieder zufrieden zu sein und sich an das neue Leben nach der Trennung zu gewöhnen. Natürlich ist eine Trennung Stress für Kinder und anstrengend. Das Hin und Her im Scheidungsprozess und das nachfolgende Wechseln der Betreuung zwischen Vater und Mutter ist für Kinder nicht ideal. Es ist für Kinder aber noch viel belastender, bei sich ständig streitenden Eltern aufzuwachsen. Selbst wenn es Ihnen gelingt, Streitigkeiten nicht vor den Kindern auszutragen, merken diese oft, dass etwas nicht stimmt, spüren die Angespanntheit der Eltern und wachsen in einem Elternhaus auf, in dem sich wesentliche Bezugspersonen ständig verstellen.


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Falsche emotionale Signale verwirren Kinder

Wenn Eltern nur wegen der Kinder zusammen bleiben, dann entsteht kein normales und glückliches Familienleben. Sie leben nebeneinander her und bieten damit Ihren Kindern kein gutes Modell für das weitere Leben. Ihre Kinder merken, dass Mutter und Vater die Herzlichkeit fehlt, dass sich vielleicht etwas im Vergleich zu früher zum Negativen verändert hat. Die Kinder spüren, dass etwas nicht stimmt und die vorgespielten Gefühle nicht der Wahrheit entsprechen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Kind verlernt, seinen eigenen Empfindungen zu trauen und die Sensibilität für die eigenen Gefühle verliert. Zudem beziehen Kinder das Verhalten der Eltern oft auf sich selbst. Sie können denken, dass sie daran Schuld tragen, wenn die Eltern unglücklich wirken. Wenn Sie also wegen Ihrer Kinder weiter zusammenbleiben, obwohl Sie sich trennen wollen, dann hindern Sie Ihre Kinder daran, später den eigenen Gefühlen zu trauen und machen Ihre Kinder langfristig gesehen eher unglücklich anstatt den Kindern damit einen Gefallen zu tun.

Sie stressen sich selbst mit dem Aufschieben der Trennung

Wenn Sie bemüht sind, das Bild der guten Eltern zu wahren, obwohl Sie sich nicht mehr viel zu sagen haben, kostet das Kraft. Sich ständig zu verstellen und eigene Bedürfnisse hinten an zu stellen, lässt Sie Ihre eigenen Wünsche aus den Augen verlieren. Das kann eine gewisse Zeit funktionieren, aber meistens nicht über Monate oder gar Jahre hinweg. Sie verlieren dadurch wichtige Jahre Ihres Lebens, in denen Sie unglücklich oder gestresst sind. Sie werden für Ihre Kinder wegen der Anspannung des Verbergens Ihrer Emotionen weniger Geduld aufbringen können, vielleicht manchmal strenger reagieren, als Sie dies wollen. Wenn das Kind spürt, dass Sie nur seinetwegen zusammenbleiben, wird es sich später schuldig fühlen und kann unter der Last dieser Verantwortung sogar Verhaltensstörungen entwickeln.

Kann das Zusammenbleiben für die Kinder nicht doch klappen?

Wenn Sie sich nur auseinandergelebt haben und dennoch eine Art Freundschaft zwischen den Eltern geblieben ist, dann kann das Zusammenbleiben der Kinder wegen funktionieren. Das setzt aber voraus, dass Sie friedlich miteinander umgehen und ein Zusammenleben wie in einer Wohngemeinschaft auch mit dem (ehemaligen) Partner ertragen. Wenn Sie freundschaftlich miteinander umgehen können, noch Respekt voreinander haben und damit auch zufrieden sind, dann kann es gelingen. Lassen Sie Ihren Kinder auch keinesfalls zwischen die Fronten geraten. Zwingen Sie die Kinder nicht, sich zwischen Mutter und Vater zu entscheiden. Fragen Sie die Kinder nicht, welches Elternteil sie lieber mögen.

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Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.