Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie sich weiterhin auf dieser Seite aufhalten, akzeptieren Sie den Einsatz der Cookies. Mehr Informationen.
Hintergrund und Philosophie|Nutzungsbedingungen/ AGB |Qualität und Qualifikation


Andrea Augustin


Psychologische Beratung gratis - online einen Psychologen fragen. Psychologin informiert zu psychischen Problemen, Ängsten und Belastungen. Mehr über mich.


WERBUNG

Donnerstag, 14. Mai 2015

Wenn ein Paar sich nie streitet - sind Konflikte notwendig?

Wenn Paare nicht streiten gilt dies als komisch, nicht gesund oder zumindest suspekt. Streiten sei wichtig – so haben Sie es vielleicht schon oft gehört und gelesen. Aber stimmt das? Sind Konflikte und Streitigkeiten für Paare wichtig oder kann es auch eine Partnerschaft ohne Konflikte geben?

WERBUNG

Warum Paare überhaupt streiten

Wenn sich zwei Menschen in einer Partnerschaft zusammentun, dann verbindet beide die gemeinsame Liebe. Verschiedene Wertvorstellungen, Wünsche, Interessen und Vorstellungen können beide aber trennen und zu Konflikten führen. Jeder hat eine individuelle Lebensgeschichte, verschiedene Vorlieben und aufgrund der eigenen Sozialisation andere Ansichten darüber, wie bestimmte Dinge sein sollten.

Kaum Streitigkeiten bei frisch Verliebten

Zunächst fallen diese Gegensätze in der Beziehung vielleicht nicht auf. In der Phase der Verliebtheit sind Unterschiede egal, man fokussiert auf die positiven Seiten des anderen und mögliche Konfliktthemen werden übergangen. Der Hirn-Botenstoff Dopamin, der bei Verliebten vermehrt ausgeschüttet wird, lässt ein Gefühl sorgenfreien Glücks entstehen. Streitigkeiten treten daher in der Anfangsphase der Beziehung – wenn überhaupt – nur bei sehr strittigen und für beide stark emotional besetzten Themen auf.

Konflikte nach längerem Zusammenleben in der Partnerschaft

Nach der Phase der Verliebtheit setzen Partner im übertragenen Sinne die rosa Brille ab. Es wird weniger Dopamin ausgeschüttet und der Rauschzustand des Verliebtseins schwindet. Dadurch kehren Sie wieder zu einer realistischen Sichtweise zurück, Probleme und Unstimmigkeiten oder störende Eigenschaften fallen mehr auf.

Gerade wenn Paare zusammenziehen, prallen vielleicht verschiedene Lebensstile oder unterschiedliche Tagesrhythmen, Sauberkeitsvorstellungen und Arten der Haushaltsführung aufeinander. Dies bietet viel Konfliktstoff.

Sollten Paare streiten?

Es ist grundsätzlich wichtig, dass jeder in einer Partnerschaft das, was ihn wirklich stört, auch anspricht. Dies bedeutet nicht, dass jede Kleinigkeit es wert ist, ausdiskutiert zu werden – manchmal geht es auch eher um Akzeptanz einer Eigenheit anstatt darum, diese zu ändern. Grundlegende Probleme, die immer wieder auftauchen, sollten aber nicht verschwiegen, sondern thematisiert werden.

Ob es Paaren nun gelingt, Konfliktthemen in Ruhe zu besprechen und daher eine friedliche Diskussion zu führen bzw. ohne Aufregung Argumente auszutauschen oder ob ein emotionaler Streit daraus wird, hängt im Wesentlichen vom Charakter der Beteiligten ab. Manche schaffen es nicht, ruhig zu bleiben, wenn sie etwas stört, andere sind von Emotionalität und Lautstärke abgeschreckt und bevorzugen eine intellektuelle Argumentation.

WERBUNG



Was ist los, wenn Paare nie streiten?

Wenn sich ein Paar nie streitet, dann kann das daran liegen, dass beide Partner Konfliktthemen in Ruhe klären, sich sachlich austauschen und somit kein richtiger Streit entsteht. Dies ist eigentlich ein wünschenswerte Form der Auseinandersetzung, weil sie ohne böse Worte und emotionale Verletzungen auskommt.

Eine andere Ursache dafür, dass Paare sich nicht streiten, kann das Verschweigen von Problemen sein. Wenn jemand Störendes bewusst nicht anspricht und sich still vor sich hin ärgert, dann ist dies negativ, denn der Groll gegen den Partner wächst so insgeheim.

Eine hohe Ähnlichkeit verhindert Streit

Es gibt noch eine andere Ursache für fehlende Streitigkeiten in Beziehungen, nämlich dass beide Partner sich in hohem Maße ähnlich sind. Wenn beide die gleichen Wertvorstellungen haben, die Interessen sich im Wesentlichen ähneln und es ansonsten keine Themen gibt, bei denen Unterschiede auffallen, dann gibt es schlicht nichts, worüber das Paar streiten könnte. Dann leben beide in hoher Harmonie. Dies ist für manche vielleicht die Idealform einer Beziehung, es kommt jedoch eher selten vor.

Aggression Aggressions-Therapie Aggressionsbewältigung Appetenz Appetenzstörung Asexualität asexuell autogen autogenes Training bestimmen über mein Leben Christ Christen Dopamin Einmischen Entspannung Entspannungsverfahren Glauben keine Lust Konflikte Lustlos mischen sich immer ein Noradrenalin Partnerschaft Psychologe gratis Psychologe kostenlos psychologische Beratung Religion Serotonin Streit ungebetenes Einmischen

Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.