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Andrea Augustin


Psychologische Beratung gratis - online einen Psychologen fragen. Psychologin informiert zu psychischen Problemen, Ängsten und Belastungen. Mehr über mich.


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Mittwoch, 17. Juni 2015

Wenn sich Menschen immer ungefragt in Ihr Leben einmischen

Es gibt viele Menschen, die sich gern in das Leben anderer einmischen und ungefragt Entscheidungen, die man trifft, kommentieren. Meistens begründen diese Menschen ihr Verhalten damit, dass sie einem helfen wollen.

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Angeblich alles gute Ratschläge

Es seien doch nur gute Ratschläge. Aber eigentlich geht es darum, jemanden zu bevormunden. Wer ständig ungefragt Ratschläge gibt, will anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben und sich über diese mit einem belehrenden Auftreten erheben. Das kann etwa bei narzisstischen Persönlichkeiten der Fall sein.

Familie gibt ungebetene Ratschläge

Für denjenigen, der die angeblich gut gemeinten Ratschläge als ungebetene Einmischung empfindet, ist dies sehr belastend. Häufig sind es gerade nahestehende Personen, die sich einmischen, etwa die eigenen Eltern oder enge Verwandte. Vielleicht hat man auch schon angesprochen, dass man ein eigenes Leben hat und keine Ratschläge braucht, aber es ging dann einfach so weiter.


Niemand hat das recht, auf diese Weise über das Leben eines anderen Erwachsenen zu bestimmen. Wie kann man sich hier abgrenzen?

Klare Regeln aufstellen

Wichtig ist, dass man in einem ruhigen Moment das problematische Verhalten – das Einmischen – anspricht. Hier sollte man zum Ausdruck bringen, dass man keine weiteren Ratschläge will und auch konkrete Situationen benennen, in denen ein Einmischen erfolgt ist. Zudem sollte man klar sagen, was man sich in ähnlichen Situationen in Zukunft wünscht. Hilft das nicht, dann ist Konsequenz gefragt.

Begreifen die anderen nicht, dass ihre Ratschläge unerwünscht sind, dann sollte das Gespräch wenn möglich abgebrochen werden (z.B. sagen, dass man sich nicht weiter unterhalten möchte, Raum verlassen, den anderen stehen lassen) und das immer wieder, wenn sich die betreffenden Personen einmischend verhalten.

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Paradoxe Intervention – den ungebetenen Ratgeber vorführen

Eine andere Art der Abgrenzung kann darin bestehen, sich über denjenigen, der sich einmischt, bewusst lustig zu machen, ihn damit vorzuführen und so die Unsinnigkeit seines Verhaltens zu demonstrieren. Dies funktioniert besonders gut, wenn jemand ungefragt direkt eingreift, etwa Aufgaben übernimmt, die man lieber selbst machen möchte. Im ersten Schritt lässt man denjenigen die Aufgabe übernehmen, die er ungefragt erledigt. Hier muss die Einmischung momentan ertragen werden. Nun kommt die paradoxe Intervention – man lädt demjenigen noch viele weitere Aufgaben auf. Wenn beispielsweise die Eltern ungefragt in der Wohnung der erwachsenen Kinder aufräumen, könnte man diesen mitteilen, dass sie doch bitte auch noch bügeln, das Auto waschen, dieses oder jenes einkaufen (am besten eine Einkaufsliste in die Hand drücken), Rasen mähen usw. sollen. Hier sollten die Eltern sich ausgenutzt fühlen und das ablehnen. Mit etwas Glück werden sie in Zukunft keine Hilfe mehr aufdrängen.

Fällt der Groschen noch nicht, dann kann man es weiter auf die Spitze treiben und noch mehr Aufgaben finden. Müsste nicht auch noch die Wohnung gewischt werden? Da kann man doch schön fernsehen, während die Eltern rings herum wischen. Lehnen sie die Aufgabe ab, weil sie noch Termine haben oder müde sind, dann äußert man Verständnis, erwähnt aber dass das am nächsten Tag schon erledigt werden sollte. Mit dieser etwas gemeinen aber effektiven Variante wird man Menschen, die immer ungebeten helfen wollen, los.

Wird das andere nicht verärgern?

Ja, diese Methoden können beide dazu führen, dass derjenige, der sich gern einmischt, beleidigt ist, verärgert reagiert und eventuell Streit entsteht. Das muss man ertragen. Man kann nicht ohne Konflikte und Streit durch das Leben gehen, sondern muss eigene Interessen auch verteidigen. Es kann im Leben notwendig sein, sich von Menschen zu distanzieren, die einem schaden.

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Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.