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Andrea Augustin


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Mittwoch, 2. Dezember 2015

Wenn das autogene Training nicht funktioniert - Ursachen und Tipps

Autogenes Training soll der Entspannung dienen und zwar indem man gezielt in den eigenen Körper hineinhorcht und durch das Vorstellen von Empfindungen (z.B. der Arm wird schwer) diese Empfindungen tatsächlich spüren kann. Aus meiner klinischen Praxis weiß ich, dass es tatsächlich einige Patienten gibt, bei denen dies sehr gut gelingt, die schon beim ersten Versuch oder nach wenigen Wiederholungen die suggerierten Empfindungen wahrnehmen. Manche Patienten fühlen sich durch ein autogenes Training entspannt, auch wenn sie beispielsweise die Schwere nicht direkt wahrnehmen – auch dies ist legitim und dient dem Ziel des Herunterkommens.

Manchen gelingt dies aber gar nicht, sondern sie werden eher unruhig und hibbelig. Funktioniert hier das autogene Training nicht? Dies kann verschiedene Ursachen haben:

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Autogenes Training gelingt nicht wegen Schmerzen

Wenn Sie Schmerzen empfinden, insbesondere stärkere Schmerzen, dann wird es Ihnen schwer fallen, sich auf das autogene Training einzulassen. Der Schmerz ist gerade in der Ruhe präsent und bohrt sich dann beinahe in das Bewusstsein. Wichtig ist daher, dass Sie eine Position finden, in welcher der Schmerz möglichst gering ist. Das bedeutet, dass Sie vielleicht nicht auf dem Rücken liegen, sondern auf der Seite oder dem Bauch – so wie sie schlafen würden. Bei Rückenproblemen ist es zudem hilfreich, sich etwas unter die Unterschenkel zu legen (Stufenlagerung). Sie können das autogene Training genauso im Sitzen durchführen. Es kommt nur darauf an, dass es für sie bequem ist; Vorschriften, welche genaue Körperhaltung Sie einnehmen sollten, gibt es nicht. Hilfreich ist es bei Schmerzen auch, mit der Atemübung zu beginnen, sich also genau auf die Atmung zu konzentrieren, denn dadurch wird die Aufmerksamkeit weg vom Schmerz gelenkt.


Panikattacken und Angst beim autogenen Training

Patienten mit einer Panikstörung, die also Panikattacken erleben oder eine andere Angststörung (z.B. spezifische Phobien) haben, können sich häufig nicht gut auf das autogene Training einlassen, da sie auch beim Versuch der Entspannung Ängste erleben und diese Ängste deutlicher hervortreten als die Suggestionen des autogenen Trainings. Hier kann es hilfreich sein, stattdessen ein Entspannungsverfahren zu verwenden, das die Aufmerksamkeit auf konkret spürbare körperliche Erfahrungen richtet, wie etwa die Progressive Muskelrelaxation.

Unruhe während des autogenen Trainings

Personen, die keine Angststörung haben, aber während des autogenen Trainings eher unruhig werden, sind meistens generell sehr unruhig und hibbelig. Dies sind meist Menschen, denen es ohnehin schwer fällt, ruhig zu sein und sich zu entspannen – sie wollen stattdessen immer etwas zu tun haben. Dies kann charakterlich besingt sein – dann war es schon immer so – oder man hat Sorgen und neigt dazu, über Probleme zu grübeln, wenn man gerade nicht beschäftigt ist. Aus meiner klinischen Praxis heraus habe ich die Erfahrung gemacht, dass beides nicht optimal ist.

Wer von Natur aus hibbelig ist, neigt dazu, sich zu viel aufzuhalsen, weil er eigene körperliche oder psychische Grenzen nicht wahrnimmt und überschreitet – sich also überlastet. Wer ständig aktiv sein muss, um nicht zu viel nachzudenken, kommt meist nicht dazu, die zugrunde liegenden Probleme zu bearbeiten. Manchmal ist es gut, zu grübeln und über Probleme nachzudenken, weil die Anspannung und die Gefühle, die damit verbunden sind, mit jedem erneuten Nachdenken geringer werden. Irgendwann regt es einen nicht mehr auf, an bestimmte Dinge zu denken und dann muss man das Nachdenken auch nicht durch ständige Aktivität unterdrücken. Versuchen Sie also, beim autogenen Training auch am Ball zu bleiben. Hier sollten Sie weiter üben und werden sicherlich nach einigen Widerholungen auch Fortschritte bemerken. Lassen Sie Gedanken zu und unterdrücken Sie diese nicht.

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Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.