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Andrea Augustin


Psychologische Beratung gratis - online einen Psychologen fragen. Psychologin informiert zu psychischen Problemen, Ängsten und Belastungen. Mehr über mich.


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Psychosen

Psychologische Hilfe - Psychosen und Wahn
Wahnhafte Störungen gehen vor allem mit Beeinträchtigungen der Urteilsfähigkeit einher; dabei werden Überzeugungen trotz deutlicher Nicht-Übereinstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten weiterhin geglaubt, ohne dass der Betroffene Zweifel an deren Richtigkeit hat. Als Symptom finden sich wahnhafte Vorstellungen vor allem bei der Schizophrenie, aber auch bei Demenzen und anderen mit kognitiven Beeinträchtigungen einhergehenden Störungsbildern. Psychosen gehen zudem oft mit Halluzinationen einher, bei denen es zu Fehlwahrnehmungen kommt, d.h. Betroffene erleben Sinneseindrücke, die tatsächlich nicht vorhanden sind. Verschiedene weitere Auffälligkeiten, die im Rahmen von Psychosen auftreten können, beschreibt das AMDP-System.

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Das AMDP-System zur Symptombeschreibung bei Psychosen

Mit dem AMDP-System kann die Ausprägung einzelner psychopathologischer Symptome erfasst werden. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das in der Diagnostik entsprechender Auffälligkeiten verwendet wird (Fremdbeurteilungsverfahren) und das Vorhandensein von Symptomen in verschiedene Schweregrade entsprechend der Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie klassifiziert.

Dabei werden folgende Indikatoren psychischer Auffälligkeiten einbezogen:
  • Bewusstseinsstörungen: Beeinträchtigungen der Wachheit und des Bewusstseins bzw. der Daueraufmerksamkeit, als Fähigkeit zur adäquaten Reaktion auf Ereignisse in der Umgebung (Vigilanz). Beispielsweise können hier eine Reduktion der Wahrnehmung auf wenige Inhalte oder Reaktionsverzögerungen relevant sein.
  • Orientierungsstörungen: Störungen der Fähigkeit zur gedanklichen Wahrnehmung (Perzeption), Verarbeitung und Realisation von Informationen, die sich etwa auf den Ort (örtliche Desorientierheit), die aktuelle Zeit, die momentane Situation oder die eigene Person beziehen (z.B. Nicht-Wissen eo man sich befindet, welche ungefähre Tageszeit es ist).
  • Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen: Beeinträchtigungen der Informationsverarbeitung/ kognitiven Verarbeitung bezüglich Umweltreizen sowie eine Verminderung der Funktion von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis (Reduktion der Merkfähigkeit).
  • Formale Denkstörungen: Ein gestörter Denkablauf, sodass gedankliche Zusammenhänge (Kohärenz) und zielgerichtetes Denken nur eingeschränkt oder nicht mehr möglich sind bzw. die Geschwindigkeit der Verarbeitung deutlich reduziert ist (Verlangsamung). Beispiele sind hier unlogisches oder bruchstückhaftes Denken (Zerfahrenheit) oder die Einschränkung auf wenige Themen, die situational nicht angemessen sind (Zentrierung).
  • Befürchtungen oder Zwänge: Ängste, die nicht situationsangemessen bzw. übersteigert sind und sich aufdrängende Gedanken sowie Handlungsimpulse, die vom Betroffenem als unerwünscht angesehen werden, aber aufgrund eines empfundenen Zwangs dennoch wiederholt ausgeführt werden. Diese Merkmale werden den Angst- oder Zwangsstörungen zugeordnet.
  • Wahn: Überzeugungen, die als irrational anzusehen sind und auch nicht mit tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmen, die aber trotz der Widerlegung ohne Zweifel geglaubt und als richtig erachtet werden (z.B. Beeinflussungswahn - der Wahn, von anderen gesteuert zu werden).
  • Sinnestäuschungen (Halluzinationen): Fehlwahrnehmungen, d.h. die Wahrnehmung von nicht vorhandenen akustischen (Töne, Musik, Stimmen), optischen (Erscheinungen) oder haptischen Reizen.
  • Ich-Störungen: Eine gestörte Abgrenzung zwischen der eigenen Person und der Umwelt. Beispiele sind das Gefühl der Entfremdung vom eigenen Ich bzw. der eigenen Person (Depersonalisation), die Empfindung, nicht im Hier und Jetzt zu sein (Derealisation) und die mangelnde Abgrenzung zu äußeren Einflüssen (z.B. Fremdbeeinflussungserleben, empfundene Gedankeneingebung).
  • Störungen der Affektivität: Länger bestehende (persistierende) unangemessen gesteigerte Stimmungslage (Manie) oder Depression. Diese wird typischerweise den affektiven Störungen zugeordnet, kann aber auch im Rahmen von wahnhaften bzw. psychotischen Phasen auftreten.
  • Antriebs- und psychomotorische Störungen: Abweichungen von angemessenen und für die jeweilige Person als typisch geltenden Reaktionsmustern, im Sinne einer Verminderung oder auch unangemessene Steigerung des Antriebs (z.B. psychisch verursachte Bewegungsarmut, immer gleiche Handlungen/ Stereotypien).
  • Circadiane Besonderheiten: Verschiebungen der Tag-Nacht-Rhythmik (z.B. pathologische Schwankungen des Befindens im Tagesverlauf) .


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  1. Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie (AMDP, 2000). Das AMDP-System. Manual zur Dokumentation psychiatrischer Befunde (7. unveränderte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  2. Fähndrich, E., Eich, P. & Dietzfelbinger, T. (1995). Das AMDP - System. Allgemeine Einführung und historische Entwicklung. TW Neurologie Psychiatrie, 9, 176 – 180.

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Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.